Mitteilung der Senatsverwaltung UVK Jagdwesen zur Durchführung von Drückjagden

„Auf Grundlage der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung vom 23. Juni 2020 (GVBl. S. 562), die zuletzt durch Verordnung vom 27. Oktober 2020 (GVBl. S. 836) geändert worden ist, ist die Durchführung von Drückjagden unter Beachtung der folgenden Einschränkungen aktuell grundsätzlich möglich:

  • 6 Abs. 1 der VO: "Bis zum Ablauf des 30. November 2020 sind Veranstaltungen im Freien mit mehr als 100 zeitgleich Anwesenden verboten."
  • 1 Abs. 2 Satz 1 der VO: "Bei Kontakten zu anderen Menschen, einschließlich aller Zusammenkünfte und Veranstaltungen auch im privaten Bereich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten."
  • 2 Abs. 1 Satz 1 der VO: "Die Verantwortlichen für Veranstaltungen (...) haben entsprechend der spezifischen Anforderungen des jeweiligen Angebots ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen."
  • 3 Abs. 1 Satz 2 der VO: "Die Verantwortlichen für Veranstaltungen haben eine Anwesenheitsdokumentation (zum ausschließlichen Vollzug infektionsschutzrechtlicher Vorschriften) auch zu führen, soweit die Veranstaltung ganz oder teilweise im Freien stattfindet.

Im Zusammenhang zwischen dem aktuell vorliegenden Beherbergungsverbot und der Jagdausübung gelten für Menschen ohne direkten Wohnsitz in Berlin bzw. Touristen die gleichen Einschränkungen. Bundesweit wird allerdings dringend empfohlen, auf Reisen aus touristischen Motiven zu verzichten. Das gewerbliche Beherbergungsverbot für Reisende aus touristischen Motiven gilt darüber hinaus auch in Berlin.
Wir bitten daran zu denken, dass auf Grund des derzeit dynamischen Verlaufes der Pandemieentwicklung zeitnah weitere Einschränkungen nicht ausgeschlossen werden können.“
Mit freundlichen Grüßen
Sophie-Christin Kind
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Jagdwesen und Landschaftsplanung III B 1-6
Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin
Tel.: (030) 9025 1344 - Fax: (030) 9025 1392

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